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LEADER in Mittelsachsen

15.11.2018 | Teil 8 unserer Blog-Serie über LEADER in Mittelsachsen. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen - nach unbeabsichtigt längerer Pause - das fünfte und somit vorletzte LEADER-Gebiet in Mittelsachsen vor: Das SachsenKreuz+.

Hinter dem SachsenKreuz+ versteckt sich eines der sechs mittelsächsischen LEADER-Gebiete, das sich als einziges LEADER-Gebiet vollständig innerhalb des Landkreises befindet. Es liegt zentral im Städtedreieck Leipzig, Dresden und Chemnitz und setzt sich aus zehn Kommunen zusammen.                                                                    

Folgende mittelsächsischen Städte und Gemeinden mit Ihren Ortsteilen gehören zum LEADER-Gebiet SachsenKreuz+:

  • Stadt Geringswalde

  • Stadt Hartha

  • Stadt Leisnig

  • Stadt Waldheim

  • einige Ortsteile der großen Kreisstadt Döbeln

  • große Kreisstadt Mittweida

  • Gemeinde Altmittweida

  • Gemeinde Großweitzschen

  • Gemeinde Kriebstein

  • Gemeinde Lichtenau

In der Region leben ca. 79.800 Einwohner (Stand 09/2015) auf einer Fläche von 436,6 km². Die Region ist gekennzeichnet durch fruchtbare Böden und landschaftsprägende Kuppen, die durch die markanten Flusstäler der Freiberger Mulde und der Zschopau durchschnitten werden.

Wie viele der LEADER-Regionalmanagements organisiert auch das SachsenKreuz+ ihre Akteure und Handlungen über einen Verein. Die Lokale Aktionsgruppe (kurz LAG) hat sich hier bereits 2007 in Form eines gemeinnützigen Vereins gegründet. Aktuell führt die LAG 27 Mitglieder aus dem öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich zusammen, darunter Kommunen, Unternehmen (insbesondere Landwirtschaftsunternehmen) und Vereine. Das Regionalmanagement ist mit der Verwaltung und Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie beauftragt.

Das SachsenKreuz+ stellt mit seinem Leitbild „Leben mit und im Ländlichen Raum“ die in dem LEADER-Gebiet lebenden Menschen in den Mittelpunkt der Strategie. Im Zuge der Umsetzung der LEADER-Entwicklungsstrategie hat die Region drei strategische Ziele (hier verkürzt) festgelegt:

  • Sicherung und Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum durch Verbesserung der Daseinsvorsorge und Lebensqualität mittels aktiver und koordinierter Handlungen öffentlicher und privater Akteure

  • Erhöhung der regionalen Wertschöpfung und Erschließung neuer Einkommenschancen anhand intensiver Zusammenarbeit und stärkerer Innovationskompetenz regionaler Klein- und Kleinstunternehmen (KKU)

  • dauerhafte Sicherung der regionalen Ressourcen mit verbesserter Ressourceneffizienz durch gezielte und koordinierte Aktivitäten. Diese zielen auf eine nachhaltige Bewirtschaftung ab, die neue Perspektiven für Unternehmen und für Menschen in der Region schafft.

Auch im LEADER-Regionalmanagement SachsenKreuz+ stehen engagierte und qualifizierte Mitarbeiter für Interessenten, Akteure und Vorhabensträger bei Fragen zur Verfügung. Frau Dr. Kerstin Fiedler, Herr Daniel Masiak und Herr Holger Schilke sind telefonisch als auch per Email oder mit Termin im Büro des Regionalmanagements zu erreichen und informieren und beraten gern zu aktuellen Fördermöglichkeiten.

Informationen rund um den LEADER-Prozess, aktuelle Veranstaltungen, Aufrufe und wichtige Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite www.sachsenkreuzplus.de oder dem Facebook-Kanal des LEADER-Regionalmanagments.

 

Fortsetzung folgt!

Im folgenden Beitrag stellen wir Ihnen die letzte der sechs mittelsächsischen LEADER-Regionen, das „Silberne Erzgebirge“, vor! Wir bitten natürlich auch um Entschuldigung für die lange Verzögerung der Fortsetzung. 


  • Der Blick von der Burg Mildenstein in Leisnig zeigt die regionale und typische Hügellandschaft mit oft herrlichem Ausblick über "Berg und Tal".

  • Das dreiköpfige Team - bestehend aus Regionalmanager Holger Schilke (re), Dr. Kerstin Fiedler (Mitte) und Daniel Masiak (li) - steht für Fragen rund um die LEADER-Förderung gern zur Verfügung.


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