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Dackel Poldi kennt das Glück von Börtewitz: Neue Mutmach-Geschichte erzählt vom Ankommen, Anpacken und Bleiben

17.08.2026 | Ein historischer Vierseitenhof, eine mutige Unternehmensnachfolge und ein Dackel, der den Wandel seit Jahren beobachtet: Die neue Mutmach-Geschichte der Nestbau-Zentrale erzählt, wie Andreas und Ulrike Reese in Börtewitz ihren Platz gefunden haben – und warum Mittelsachsen für sie zur Heimat geworden ist.

Wer Gut Börtewitz besucht, begegnet ihm meist zuerst: Dackel Poldi. Zwischen alten Gemäuern, blühenden Gärten und neugierigen Gästen dreht der kleine Hund täglich seine Runde. Fast immer erlebt er denselben Moment: Besucher bleiben im Torbogen stehen, lassen den Blick über den Vierseitenhof schweifen und sagen lächelnd: „Wie schön es hier ist.“ Dass dieser Ort einmal eine große Baustelle war, erzählt die neue Mutmach-Geschichte der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen – eine Geschichte über Mut, Unternehmergeist und das Ankommen in Mittelsachsen.

Im Mittelpunkt stehen Andreas und Ulrike Reese. Als das Ehepaar Anfang der 2000er-Jahre auf der Suche nach einem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb war, führte sie ihr Weg von Niedersachsen nach Börtewitz bei Leisnig. Was sie dort erwartete, waren sanierungsbedürftige Gebäude, bröckelnde Fassaden und jede Menge Arbeit. Doch wo andere vor allem Herausforderungen sahen, erkannte die Familie eine Chance. Aus einem ersten Bauchgefühl entstand Schritt für Schritt eine neue Heimat. Fast zwei Jahrzehnte später ist Gut Börtewitz weit mehr als ein landwirtschaftlicher Betrieb. Der historische Vierseitenhof verbindet Landwirtschaft, Gastfreundschaft und Familienleben miteinander. Gäste aus ganz Deutschland verbringen hier ihren Urlaub, entdecken Mittelsachsen und erleben einen Ort, der Geschichte bewahrt und gleichzeitig offen für Neues ist.

Auf diesem Weg war Familie Reese nicht allein. Unterstützt wurde sie unter anderem durch das LEADER-Regionalmanagement SachsenKreuz+, das als Partner im Netzwerk der Nestbau-Zentrale wichtige Fördermöglichkeiten aufzeigte. Mit Hilfe der LEADER-Förderung konnten historische Gebäude saniert, Dächer erneuert und die Gestaltung des Hofes Stück für Stück umgesetzt werden. Gleichzeitig interessiert sich Andreas Reese für die Angebote der Nestbau-Zentrale – etwa für die Messe „Ländliches Bauen“, den RegioTreff oder das Unternehmernetzwerk –, um Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Entwicklung des Hofes mitzunehmen.

„Die Geschichte von Familie Reese zeigt, dass erfolgreiche Unternehmensnachfolge weit mehr bedeutet als die Übernahme eines Betriebes“, sagt Nestbau-Koordinatorin Helen Bauer. „Sie zeigt, wie Menschen mit Ideen, Ausdauer und den richtigen Netzwerken nicht nur historische Gebäude erhalten, sondern sich gleichzeitig eine neue Heimat schaffen und damit den ländlichen Raum nachhaltig stärken.“

Die neue Mutmach-Geschichte macht deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen, regionale Netzwerke und passende Förderangebote für solche Entwicklungen sein können. Gleichzeitig erzählt sie von Menschen, die den Mut hatten, ihrer Überzeugung zu folgen – und von einem Ort, der heute viele andere inspiriert, ebenfalls über einen Neuanfang in Mittelsachsen nachzudenken.

Eine besondere Rolle übernimmt dabei Dackel Poldi. Aus seiner Perspektive erleben Leserinnen und Leser den Wandel des Gutshofes, begegnen der Familie Reese und entdecken den Vierseitenhof mit einem Augenzwinkern neu.

Die vollständige Mutmach-Geschichte ist ab sofort hier zu finden.