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Die feierliche Prämierung fand im Rahmen der Veranstaltung „Projekt.Kreuzungen“ der LEADER-Region SachsenKreuz+ anlässlich 30 Jahre LEADER statt. Regionalmanagerin Josefine Tzschoppe, Bürgermeister und LAG-Vorsitzender Ronald Kunze, Bürgermeister Carsten Graf sowie Jeannine Jahndel vom Projektmanagement „Circular Rural Regions“ zeichneten die Preisträgerinnen und Preisträger in den drei Wettbewerbskategorien Schulen & Institutionen, Vereine & Privatpersonen sowie Unternehmen aus. Der Wettbewerb fand im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Circular Rural Regions“ statt und wurde vom Landkreis Mittelsachsen und der LEADER-Region SachsenKreuz+ initiiert.
Insgesamt elf Beiträge wurden fristgerecht eingereicht – von nachhaltigen Kreativwerkstätten in Schulen über Erinnerungsstücke aus PVC-Planen bis hin zu Forschungen zu 3D-Druck aus Reststoffen. Bewertet wurden die Wettbewerbsbeiträge durch eine Jury, die insbesondere die Kreislauffähigkeit, Umsetzbarkeit und regionale Verankerung der Ideen würdigte. „Die Vielfalt der Einreichungen zeigt, dass Kreislaufwirtschaft in Mittelsachsen längst keine Zukunftsvision mehr ist, sondern in vielen Bereichen schon heute praktisch umgesetzt wird“, betont Ronald Kunze, Bürgermeister der Stadt Hartha und Jury-Mitglied. „Viele der Projekte entstehen aus regionalen Kooperationen – und genau das stärkt unseren Landkreis nachhaltig.“
In der Kategorie Schulen & Institutionen ging der 1. Platz an die Grundschule Großweitzschen mit ihrer Kreativwerkstatt, die Kinder an Themen wie Wiederverwendung und Ressourcenschonung heranführt. Den 2. Platz belegte die Mittelsächsische Theater & Philharmonie gGmbH mit dem Projekt „Upcycling im Theater“, das PVC-Planen zur Bewerbung ihrer Theaterstücke kreativ wiederverwendet. Der 3. Platz ging an die Freie Landschule der Generationen in Döbeln mit ihrem nachhaltigen Schulkonzept.
In der Kategorie Unternehmen überzeugte die Rülke GmbH mit „Reprint – FilamentFusion“ und erhielt dafür den 1. Platz. Das Unternehmen zeigt, wie Holz- und Kunststoffreste durch innovative Verfahren mittels 3D-Druck in neue Produkte überführt werden können. In der Kategorie Unternehmen blieb es bei dem vorliegenden Beitrag, weitere Einreichungen gingen nicht ein.
In der Kategorie Vereine & Privatpersonen gewann die Dorfgemeinschaft Töpeln den 1. Platz für die Gestaltung eines Fliesenmosaiks, das den Gedanken der Wiederverwendung künstlerisch aufgreift. Der 2. Platz ging an die Kulturwerkstätten JohannesHof für das Projekt „Vielfalt in der Nische – die Eselsdistel als Kulturpflanze“, das den Wert lokaler Pflanzen und Biodiversität hervorhebt. Den 3. Platz belegte der Freiberg rockt e.V. mit dem „Klangpavillon der Nachhaltigkeit“, der durch das Upcycling von Reststoffen zu Musikinstrumenten auf das Thema Umweltbewusstsein aufmerksam macht.
Der Wettbewerb „Loopings in Mittelsachsen“ ist Teil des Bundesmodellvorhabens Circular Rural Regions, das darauf abzielt, ländliche Regionen bei der Umsetzung zirkulärer Wertschöpfungsansätze zu unterstützen. Mit dem Wettbewerb wurden insbesondere Projekte gefördert, die regionale Stoffkreisläufe schließen, Kooperationen stärken und neue Ansätze zur Wieder- und Weiterverwendung von Ressourcen entwickeln.
Ermöglicht wird dieses Modellvorhaben durch eine Förderung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Forschungsprogramms Region gestalten. Es handelt sich dabei um eine Pilotaktion im Rahmen der Territorialen Agenda 2030. Im nächsten Jahr findet erneut ein Wettbewerb zum Thema Kreislaufwirtschaft statt. Mehr dazu auf der Internetseite der Nestbau-Zentrale Mittelsachsen www.nestbau-mittelsachsen.de/kreislaufwirtschaft.