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Kleine Baumeister entdecken Mittelsachsen

18.06.2019 |

Im vergangenen Jahr hatten die „Kleinen Baumeister“ in Mittelsachsen Premiere. In diesem Jahr führte die Nestbau-Zentrale den Projekttag erneut an sechs mittelsächsischen Grundschulen durch. Den Anfang machte die Grundschule Augustusburg, gefolgt von Hartmannsdorf und Halsbrücke. Ende Juni standen noch die Grundschulen Pappendorf, Großschirma und Tiefenbach auf dem Programm. Die Organisation erfolgte in Zusammenarbeit mit den LEADER-Managements Flöha-Zschopautal, Land des Roten Porphyr und Klosterbezirk Altzella sowie den Grundschulen und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mittelsachsen.

Der Projekttag „Kleine Baumeister“ zielt darauf ab, Grundschüler mit ihren Wurzeln in der Region zu stärken. Die Kinder lernen ihre Heimatregion kennen, erfahren wie Dörfer und Häuser entstanden sind und was es mit der regionaltypischen Bauweise auf sich hat. „Wir möchten die Bleibebereitschaft junger Familien im Landkreis erhöhen. In diesem Sinne ordnet sich das Projekt in Strategien zum Umgang mit dem demografischen Wandel ein, die wir u.a. mit der Nestbau-Zentrale verfolgen“, erklärt Landrat des Landkreises Mittelsachsen, Matthias Damm.

Und der Landrat war es auch, der die Veranstaltungsreihe in der Grundschule Augustusburg eröffnete. Auf die Frage, was den kleinen Mittelsachsen an ihrer Heimatregion am besten gefällt, bekam er eine eindeutige Antwort. „Mein großer Garten mit viel Platz zum Spielen“, lautete das Echo nahezu aller Schüler der Klasse 3a der Augustusburger Grundschule.

Unter fachlicher Anleitung des Oederaner Architekten Norbert Dittrich lernten die 2. und 3. Klässler, wie Dörfer entstanden sind und welche verschiedenen Dorfformen es gibt. Sie beschäftigten sich mit dem Bau von Fachwerkhäusern und den dafür benötigten Baumaterialien. Jeder kleine Baumeister weiß jetzt auch, was es mit einem Dreiseit-Hof auf sich hat. In punkto Baumaterialien zeigten sich die Grundschüler sehr kreativ. Bereits im Vorfeld des Projekttages hatten sie ihre Baumeisterboxen mit verschiedensten natürlichen Baustoffen gefüllt. Neben Lehm, Stroh, Holz und Schiefer wanderte auch mal eine Steckdose, ein Malerpinsel und Muscheln für die Deko in die ein oder andere Kiste.

Große Freude hatten die Schüler bei der Herstellung kleiner Lehmziegel. Den Rekord mit 75 Ziegeln stellte die 3. Klasse der Grundschule Halsbrücke auf.  Die Klasse, die sich auch „die Eisbären“ nennt, machte ihrem Name alle Ehre. Trotz hoher Temperaturen beteiligten sich alle Schüler eifrig am Projekttag. Niels und Paul ließen sogar die Pause sausen, um noch weitere Lehmsteine zu formen. 

Der Projekttag wurde in jeder Schule durch den Besuch eines traditionellen Handwerkunternehmens abgerundet. Ob Zimmerei, Steinmetz oder Rohrleitungsbauer, die Kinder zeigten großes Geschick im Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. 

Zum Abschluss eines jeden Projettages erhielten die Grundschüler ein “Baumeister-Diplom“ sowie einen Baumeisterbeutel mit einem Werkzeug und einem mittelsächsischen Fachwerkhaus zum selbst gestalten.

„Nächstes Jahr bleibe ich sitzen, damit ich nochmal bei den Kleinen Baumeistern mitmachen kann“, lautete die Aussage von Niels aus Halsbrücke. Und eine ganz ähnliche Resonanz kam von fast allen Grundschülern, die nun echte Kleine Baumeister sind.


  • Die Grundschüler lernen, wie ein Fachwerkhaus entsteht.

  • Architekt Norbert Dittrich erklärt einen Dreiseithof.

  • Unterwegs mit Baumeister-Helmen: Die Kinder besuchen lokale Unternehmen und erfahren Spannendes beim Dorfrundgang.

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